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Projekt 3 - - - - Hier entsteht eine neue NSU Quickly für Herbert   PDF  Drucken  E-mail 



Hier möchte ich einmal den Zusammenbau einer NSU Quickly dokumentieren.
Wir sehen hier alle lackierten Teile. Siehe Bild 1     

                       

Als erstes pressen oder schlagen wir die Lagerschalen in den Lenkkopf. Dann ziehen wir den Kabelbaum
durch den Rahmen und bringen an den Öffnungen die Gummitüllen an. Der nächste Schritt sind dann die
Lenkeranschlaggummis und das Typenschild. Damit ist der Rahmen soweit  fertig.

Siehe Bild 2

Im nächsten Schritt beschäftigen wir uns mit den Schutzblechen. Wir beginnen mit dem Zusammenbau
des hinteren Schutzbleches. Dazu nehmen wir die beiden richtigen Streben, also die mit den innenliegenden
Blechlaschen und die mit der seitlichen Bohrung. In der ersten wird später die Lichtleitung für das Rücklicht
verlegt und an der zweiten wird der hintere Kettenschutz befestigt.Wir montieren nun die beiden Streben,
wobei die kürzere in die Mitte des Schutzbleches und die längere am Ende des Schutzbleches, also in Höhe
des Rücklichtes befestigt wird. Mit den Schrauben der langen Strebe wird gleichzeitig der Kennzeichenhalter
befestigt. Ganz wichtig ist noch die Ständerhaltefeder für den Drahtständer.Sie wird am unteren Ende des
Schutzbleches, also zum Motor hin befestigt Dann wird noch der Gepäckträger und das Rücklicht mit der
Gummiunterlage montiert und fertig ist das hintere Schutzblech.

siehe Bild 3

An dem vorderen Schutzblech werden nur die beiden Streben und das NSU Emblem montiert.

Der nächste Schritt ist der Zusammenbau der Schwinghebel.

Zuerst wird die Buchse mit etwas Fett in den Schwinhhebel eingeschoben. Bitte darauf achten, dass die
Buchsen in den Schwinghebeln kein Spiel haben. Dann werden die beiden seitlichen Abdeckscheiben aufgelegt,
die Feder mit dem innenliegenden Gummistopfen aufgesetzt und in die Gabel eingesetzt. Dann noch die
Lagerschraube durchschieben und mit der selbstsichernden Mutter sichern. Noch nicht anziehen, da dort
später noch die Schutzblechstreben des vorderen Schutzbleches befestigt werden. Jetzt setzen wir noch den
Schwinghebelanschlag mit dem Gummiblock in die Führung der Gabel ein und befestigen diesen. Dann noch 
die Klemmschraube für die Achse in den Schwinghebel einschrauben und schon ist eine Seite fertig. Mit dem
anderen Schwinghebel verfahren wir genauso. Damit ist dieser Schritt abgeschlossen .                                       

Hier sieht man die eingesetzten Schwinghebel in der Gabel. 

Der nächste Schritt ist das Einsetzen der Gabel in den Rahmen, der Anbau des Lenkerträgers und das
Befestigen des Lenkers.

 

Als erstes stelle ich den Rahmen auf den Kopf und streiche die Lagerschale mit Fett ein. Dann werden 21 Kugel,
am besten neue, in die Lagerschale eingelegt. Dann wird die Gabel, auf der sich der Lenkungskonus befindet,
in den Rahmen eingeführt. Jetzt drehe ich den Rahmen wieder um und streiche die obere Lagerschale mit Fett ein
und lege ebenfalls 21 Kugeln ein. Nun wird der obere Lenkungskonus, und die Abdeckung aufgesetzt und dann
die Gegenmutter aufgeschraubt. Die Gegenmutter so fest anziehen, dass die Gabel kein Spiel hat, sich aber frei
bewegen läßt. Nun noch die Scheibe auflegen und dann den Lenkerträger darüber.
Sehr wichtig ist das nun folgende Sicherungsblech. Dann werden die beiden seitlichen Schrauben, die den
Lenkerträger mit der Gabel verbinden, eingesetzt. Jetzt die große Hutmutter aufschrauben,
festziehen und dann nochmal die seitlichen Schrauben festziehen.
Jetzt das Sicherungsblech biegen und fertig ist der Einbau der Gabel. 

Nun folgt das Anbringen des Lenkers und des Lampenhalters. Wichtig ist hier nur die Reihenfolge. Lampenhalter
vor dem Lenkerträger, Lenkerschellen hinter dem Lenkerträger.

Die beiden nächsten Fotos zeigen nicht die richtige Reihenfolge.

 

Im nächsten Schritt befassen wir uns mit der Nabe und den darin enthaltenen Konen ( Lagerkonus ) 
Radialdichtring, Radkugellager, Distanzrohr und dem Toleranzring.

Wenn unsere Quickly gut laufen soll, müssen wir besonderes Augenmerk auf das Innenleben unserer Naben
legen. Die Konen gebrauchter Quicklys sind in den meisten Fällen eingelaufen. Deshalb die Konen und die
Radkugellager bei Bedarf tauschen

.

Die Radialdichtringe, das Distanzrohr und der Toleranzring können weiter verwendet werden, sofern sie
beim Ausbau nicht beschädigt wurden. Nach dem Zusammenbau bemerkt man die ruhigen Laufeigenschaften
des Rades. Das macht sich später im Fahrbetrieb deutlich bemerkbar.

 Hier nun das andere Teil unserer Nabe, die Bremsankerplatte.

Hier sieht man die aufgearbeitete Bremsankerplatte des Hinterrades mit den neuen Bremsbelägen. Der Bremsschlüssel wird mit Kupferpaste eingesetzt.

 

Hier sieht man das fertige Hinterrad in eingebautem Zustand und ganz deutlich auch das Abdeckblech für den Zahnkranz.  Das Abdeckblech, sowie auch der Zahnkranz wurden verzinkt. Die Schrauben für die Zahnkranzbefestigung dagegen sind neu.

 

 Hier ist schon der Lenker mit den Lenkerschellen, die Armaturen(Gasgriff /Handbremshebel und Schaltung  mit Kupplungshebel, alle Bowdenzüge, sowie die komplette Lampe mit Tacho und Schalter angebaut.

 

Auf diesem Bild ist das fertige Fahrgestell zu sehen. Auch der Tank ist schon befestigt. Es ist ein neues Gummi für das Tankspannband eingepaßt worden.Spannbolzen usw. wurden auch verzinkt. Selbstverständlich habe ich auch neue Alu - Tankwappen verbaut. Der Tankdeckel wurde poliert und mit einer neuen Tankdeckeldichtung versehen. Ich habe den Tank auch versiegelt. So kann ich sicher sein, das er dicht bleibt und kein Schmutz in den Vergaser gelangt.

Jetzt fehlt nur noch der Motor. 

 

 Hier wird die Satteldecke auf das vorher verzinkte Sattelgestell aufgezogen. Dafür habe ich mir eine spezielle Vorrichtung gebaut.

 

 Hier nochmal die Lampe mit allen Teilen. Der Reflecktor wurde ausgewechselt, da der alte blind war. Tacho ist ebenfall neu, da das Moped ja auch neu ist. Da will man ja nicht schon 25000 km drauf haben. Der Lichtschalter wurde überholt. Es wurden alle Gummitüllen erneuert.

 

 Hier sieht man den Schalt und Kupplungszug sowie den Anschluß des Kabelbaumes am Rahmenausgang. (Das Fahrzeug steht auf dem Kopf )

 

Hier habe ich schon den vorher komplett überholten Motor mit den Bowdenzügen und der hinteren Schraube verbunden. Der Motor wird jetzt nur noch hochgeklappt und verschraubt. Darauf achten, das die Züge und das Kabel nicht eingeklemmt werden. Nachdem der Motor eingesetzt ist, wird die hintere Schraube nochmal ausgeschraubt, weil wir noch das Abdeckblech zwischen Rahmen und Motor einsetzen müssen. Dann die Schraube wieder eindrehen, auf der Gegenseite den Tragegriff aufsetzen und verschrauben. Auf die geschlitzte Hülse für den Schaltzug achten!

 

Auf diesem Bild sind schon der Krümmer und der Auspufftopf montiert. Und wenn man genau hinsieht,kann man auch den Hauptständer erkennen. Ich verbaue lieber dieses Zubehörteil, weil die Drahtständer nicht so stabil sind und die Buchsen für das Lagerrohr des Drahtstäders oft ausgeschlagen sind. Der Kabelbaum ist mit der Stromversorgung des Motor auch verbunden. Die Rahmenabdeckung wurde auch noch gegen eine bessere ausgetauscht.

 Hier ist der Vergaser mit dem Ansaugschlauch zusehen. Dieser Vergaser ist noch ein 1/9/1, habe ihn später gegen einen 1/12/127 ersetzt. Das Kettenritzel habe ich auch gegen eines mit 13 Zähnen ausgetauscht. Pedale wurden angebaut und der rechte Motordeckel wurde poliert. Der linke Motordeckel ist matt verchromt.

Noch ein Tipp zum Oel. Wir fahren schon seit vielen Jahren 1 : 40 Wir haben in diesen Jahren nie Probleme mit unseren Motoren gehabt. Und wir fahren nicht langsam, die Mopeds laufen alle weit über 50 km/h. Allerdings fahren wir kein Tankstellenöl oder Billigöl, sondern .................